Vorwort

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Dr. med. Michael Ehrenberger

Liebe Freunde der Naturheilkunde!

Sie halten die erste Ausgabe von „Natur heilt“ des Jahres 2021 in den Händen. Wie auch in den letzten Ausgaben habe ich versucht, interessante Themen für Sie zusammenzustellen. Mein besonderer Dank für die Erstellung des Magazins gilt meinen Mitarbeiterinnen Natalie, Ines und Barbara, aber auch meinen Kindern Lisa-Maria, Patrick und Paul. Sie werden in Zukunft immer wieder Beiträge für unser Magazin zur Verfügung stellen. Patrick ist ein besonders talentierter Physiotherapeut mit dem Schwerpunkt Sportphysiotherapie, Lisa-Maria ist diplomierte Krankenschwester, derzeit auf der Neurochirurgie im LKH Graz, und Paul hat sich entschlossen, nach dem Abschluss eines Studiums der technischen Physik auch noch Pharmazie zu studieren. Auch mein Sohn Benjamin und meine Tochter Sarah interessieren sich für die ganzheitliche Heilkunde. Benjamin als angehender Doktor der Psychologie wird sicherlich auch einmal einen Beitrag zu unserer gemeinsamen Arbeit einbringen und Sarah trägt schon sehr viel Wissen über Heilung und Natur in sich. 

2021 hat begonnen, wie das Jahr 2020 endete. Immer noch stecken wir in einer weltweiten Krise und wissen noch nicht, wann diese vorbei ist. Nach wie vor gibt es viele Diskussionen über die Sinnhaftigkeit diverser Maßnahmen, die die Regierungen auf der ganzen Welt als wichtig erachten. In meinem Leitartikel habe ich versucht, zumindest in Ansätzen zu erklären, warum die Welt in diese Krise geschlittert ist. Einer der Gründe dafür ist das naturverachtende Wüten der kapitalorientierten Wirtschaft. Natürlich brauchen wir eine funktionierende Wirtschaft, dies stelle ich in keiner Weise in Abrede, sie sollte jedoch dem Wohl der Menschen dienen und nicht deren Versklavung. Natürlich steht es auch engagierten Menschen zu, mehr zu verdienen, als Menschen, die das System ausnützen wollen. Das Zusammenleben sollte jedoch, meiner Meinung nach, von Respekt, Kooperation und ehrlicher Kommunikation geprägt sein. Brauchen wir wirklich noch mehr Waffen auf diesem Planeten, wenn wir es nicht einmal mit einem Virus aufnehmen können?

Ein Weg, den wir gemeinsam beschreiten können, lautet: „Global denken und lokal handeln“. Wir können uns überlegen, wo wir unser Geld ausgeben, ob wir alle Produkte brauchen, die in unseren Einkaufswägen landen, und ob es nicht nachhaltiger ist, lokalen Produzenten unser Vertrauen zu schenken. 

Damit können wir Steine ins Rollen bringen! Doch zukunftsorientiertes, lebensbejahendes Handeln braucht nicht Einzelne, die in einem Bereich alles richtig machen – es braucht viele, die in vielen Bereichen zumindest etwas richtig machen! Was sind Ihre Ideen und Gedanken dazu? Lassen Sie uns gemeinsam Wege finden, wie wir das Heute und das Morgen lebenswert gestalten können.

Herzliche Grüße

Dr. med. Michael Ehrenberger

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