Nitrosativer
Stress

Wundern Sie sich auch manchmal, warum es heute noch so viele chronische Krankheiten gibt, deren Ursache nicht eindeutig geklärt ist?

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Von Mag.a Ines Siegl


Wundern Sie sich auch manchmal, warum es heute noch so viele chronische Krankheiten gibt, deren Ursache nicht eindeutig geklärt ist und bei denen sich die Behandlung dementsprechend schwierig gestaltet? In dieses Schema fallen unter anderem Neurodermitis, Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis, Fibromyalgie, aber auch Allergien, Angsterkrankungen sowie das Reizdarm-Syndrom. Mit den Erkenntnissen aus der Forschung von nitrosativem Stress – einem weitgehend unbekannten Stoffwechselstress – scheint ein bedeutender Schritt getan, diese Krankheiten besser zu verstehen und somit auch ihre Heilung zu fördern. Die gute Nachricht gleich vorab: Probleme, die durch nitrosativen Stress entstehen, lassen sich ausgleichen.

Von „normalem“ oxidativem Stress spricht man, wenn im Zellstoffwechsel mehr freie Radikale entstehen, als durch Antioxidantien gebunden und abgebaut werden können. Freie Radikale sind besonders reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen (Stickoxid, Hydroxyl, Superoxid,…). Wenn es zu viele von ihnen gibt, bilden sie den Nährboden für chronische Erkrankung. Sie entstehen als Zwischenprodukte von Stoffwechselvorgängen und haben ein ungepaartes Elektron, das sie instabil macht. Diese Instabilität wollen freie Radikale so schnell als möglich ausgleichen, indem sie mit anderen Molekülen reagieren, um das Elektronendefizit auszugleichen. Dazu reißen sie von einer anderen Struktur ein Elektron an sich, ganz gleich ob aus der DNA, der Zellmembran oder an einer anderer Stelle einer Zelle. Diesen Prozess bezeichnet man als Oxidation. Ein gewisses Maß an freien Radikalen ist normal und für den Körper überhaupt kein Problem, allein durch das Atmen werden sie gebildet. Kommen jedoch Faktoren wie physischer und psychischer Stress dazu, Entzündungen, Umweltschadstoffe und die Einnahme von Medikamenten, falsche Ernährung oder übermäßiger Nikotin- und Alkoholkonsum, werden zusätzliche Radikale gebildet und der Körper kommt nicht mehr hinterher, diese mit Antioxidantien zu binden und unschädlich zu machen. Für ein gesundes Gleichgewicht benötigt der Körper daher unbedingt Antioxidantien (Vitamin C, E, Flavonoide, Carotinoide,…).

Heikler wird die Sache bei nitrosativem Stress, einer speziellen Form von oxidativem Stress, bei der Stickstoffmonoxid-Radikale (NO-Radikale) am Oxidationsprozess beteiligt sind. Durch diese NO-Radikale kommt es im Körper zur Bildung hochgiftiger Substanzen sowie zur Schädigung von Zellen, DNA (Erbgut) und Mitochondrien (die Kraftwerke unserer Zellen). Nitrosativer Stress, auch Nitrostress genannt, hat daher Einfluss auf Zell-Chemie, -Stoffwechsel und -Funktion, mit der Folge, dass die Zelle fehlerhaft arbeitet und ihre Funktion nicht ordnungsgemäß ausüben kann, da die Energie dazu fehlt. Hält dieser Zustand über längere Zeit an, kommt es zu chronisch nitrosativem Stress. Dieser wirkt immer organübergreifend und hat weitreichende Folgen.

Der NO-Teufelskreis

Stickstoffmonoxid (NO) ist an und für sich ein wichtiger Stoff, der vom Körper für viele Funktionen gebraucht wird. Beispielsweise tötet NO Bakterien ab und ist somit wichtig für das Immunsystem. Wenn Sie sich bei starken grippalen Infekten krank fühlen, müde sind und Gliederschmerzen haben, liegt das am nitrosativen Stress, den der Körper gezielt einsetzt, um die Mikroorganismen loszuwerden. 

Gebildet wird das körpereigene NO aus der Aminosäure Arginin und Sauerstoff mittels bestimmter Enzyme (NO-Synthasen, kurz NOS). Dabei entstehen die Endprodukte Wasser und Citrullin (eine nicht-essentielle Aminosäure).

Die 4 Enzyme (NOS) die für die NO-Bildung verantwortlich sind, unterscheiden sich zwar in ihrer Struktur und den physikalischen Eigenschaften, beeinflussen aber dieselbe biochemische Reaktion. Sie sind bestimmten Organen zugeordnet:

  1. Endotheliale NOS (aktiv in Arterien-Innenwänden): NO entspannt die Gefäßmuskulatur, was Blutdrucksenkung und Herzentlastung bewirkt.
  2. Neuronale NOS (aktiv in den Nervenzellen): NO als Neurotransmitter
  3. Induzierbares NOS (aktiv in den Zellen des Immunsystems): NO als Immunregulator; wird stimuliert bei Entzündungsreaktionen, Infekten und Chemikalienbelastung.
  4. Mitochondriales NOS (aktiv in den Mitochondrien): NO als Stoffwechselregulator für den Aufbau von Verbindungen aus einfacheren Stoffen, zur Vermehrung von Gewebe, bei der Embryonalentwicklung, der Entsorgung alter Zellen (Apoptose = programmierter Zelltod) sowie zur Regulierung des Sauerstoffverbrauches. 

Das Verständnis um diese verschiedenen Bereiche der NO-Bildung ist wichtig, da die Auswirkungen von einem gestörten NO-Stoffwechsel all diese Bereiche beeinflussen. Ist der NO-Stoffwechsel einmal aus dem Gleichgewicht, geht ein Teufelskreis los: Zuviel NO bedeutet, es werden verstärkt freie Radikale gebildet, diese bilden wiederum das aggressive Peroxynitrit (Folgeprodukt von NO) das wiederum die Bildung von Molekülen anregt, die dann noch mehr Stickstoffmonoxid bilden. Es kommt in Folge zu einer Belastung mit Stoffwechselgiften und zu einem hohen Vitaminmangel. Viele Zellschäden, die im Zusammenhang mit NO auftreten, sind zurückzuführen auf die hochtoxische Wirkung von Peroxynitrit. Es entsteht aus Hyperoxid und NO und ist in seiner Auswirkung auf den Organismus weit aggressiver als NO, kann beispielsweise Enzyme irreversibel hemmen. 

Die Symptome dieses Teufelskreises sind weitreichend:

  • chronische Müdigkeit 
  • Schmerzen/Kopfschmerzen (verstärkte Schmerzempfindlichkeit)
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen (Stickoxid, Peroxynitrit und Hyperoxid im Gehirn führen zur Fehlfunktion des Energiestoffwechsels)
  • Nahrungsmittelallergien (Peroxynitrit erhöht Durchlässigkeit der Darmwände und Absorption von Nahrungsmittelantigenen – Nahrungsmittelallergie ist die Immunantwort auf diese Antigene)
  • Unspezifische Entzündungsreaktionen der Gelenke und Weichteile der Lendenwirbelsäule
  • Unklare neurologische Erkrankungen
  • Cholesterinerhöhung
  • Angststörungen/Panikattacken (Neurotransmittersynthese ist gestört durch Peroxynitrit)
  • Depressionen und depressive Verstimmungen (erhöhte Stickoxid-Werte im Gehirn)


Die Kenntnis um die Funktion und Auswirkung von NO im Körper sind in der heutigen Medizin leider noch kein Basiswissen, da die NO-Forschung noch relativ jung ist. Im Jahr 1998 wurden die damals bahnbrechenden Erkenntnisse zu NO mit dem Nobelpreis für Physiologie und Medizin honoriert. Die weitreichenden Auswirkungen eines gestörten NO-Stoffwechsels sind darum noch kein Allgemeinwissen in Medizinerkreisen. Hervorzuheben sind daher die Untersuchungen von nitrosativem Stress von Dr. Martin L. Pall (Washington State Universität). Seine These zum NO-Teufelskreis stellte er unter anderem im Buch „Explaining ‚Unexplained Illnesses‘“ von 2007 zur Diskussion. Im deutschsprachigen Raum sind vor allem die Beiträge von Doz. Dr. Bodo Kuklinski anzuführen. Der Rostocker Facharzt für innere Medizin, Umwelt- und Nährstoffmedizin bearbeitete die Praxisrelevanz von nitrosativem Stress in zwei Ausgaben des Internationalen Journals für orthomolekulare und verwandte Medizin („OM und Ernährung“). Auf letztere beziehe ich mich in diesem Beitrag weitestgehend.

Gibt es einen Zusammenhang von Nitrostress und Produkten wie Endothel Life, die den Körper zusätzlich mit NO versorgen? 

Der Zusammenhang besteht darin, dass NO sowohl „gut“ als auch „schlecht“ sein kann. Als Botenstoff und Stoffwechselregulator ist NO an einer Vielzahl von wichtigen Prozessen beteiligt. Ohne NO können wir nicht gesund sein, haben wir zu viel NO, führt das zu gesundheitlichen Problemen. Denken Sie beispielsweise an Wasser. Trinken Sie zu wenig, hat das langfristig sehr negative Auswirkungen auf Ihre Gesundheit. Trinken Sie aber dauerhaft 7 Liter Wasser am Tag, wirkt sich das ebenso negativ aus. Bedeutend ist das gesunde Gleichgewicht! Von spontanen Selbstdiagnosen ist – wie sonst auch– tunlichst abzuraten. Halten Sie Rücksprache mit ihrem Partner im Gesundheitswesen und gehen Sie der Sache auf den Grund, denn nur über Laboranalysen und Laborkontrollen lässt sich Nitrostress erkennen und zu behandeln.

Wie wird diagnostiziert? 

Eine ausführliche Anamneseerhebung ist die wichtigste Maßnahme, inklusive der familiären und der eigenen chronologischen Anamnese. Alle Organsysteme werden nach Funktionsstörungen abgefragt, Verschlechterungen nach Unfällen oder Antibiotikatherapien einbezogen. Da nitrosativer Stress mehrere Organe betrifft, ist es für einen Facharzt häufig schwierig diese Diagnose zu treffen. Leider sind Fehldiagnosen wie Vergiftungen, chronische Borreliose oder psychosomatische Störungen deshalb häufig. 

Bei vielen Patienten beginnt der Leidensweg mit chronischem nitrosativem Stress bereits in der Kindheit und äußert sich mit Kopf- und Gelenksschmerzen, Schmerzen in der Lendenwirbelsäule, einer geringen Ausdauerbelastung, hohem Schlafbedürfnis, Erschöpfung nach dem Unterricht, ADS, Infektneigung und Allergien. Steigen mit dem Alter die beruflichen Anforderungen, zeigt sich eine hohe Stressempfindlichkeit und es kommen Beschwerden hinzu (Bewegungsapparat, Gastrointestinal- und Urogenitaltrakt, Haut- und Sinnesorgane) – all das, trotz gesunder Lebensweise. Die Betroffenen sind meist völlig überfragt, warum es bei allen Bemühungen zu keiner Besserung der Symptome kommt. Ratlosigkeit bis hin zur Verzweiflung lassen dabei nicht lange auf sich warten.

Erschwert wird die Lage, da eine Blutanalyse zur Diagnostik nicht ausreicht – ein Vitamin B-12-Mangel ist nicht am Serumspiegel erkennbar. Aufgrund der großen Menge der anfallenden Stoffwechselprodukte lässt sich Nitrostress aber relativ einfach im Urin feststellen. Es werden die Werte erhoben von Citrullin, Methylmalonsäure und Cystathionin. Auch in der Atemluft (Expirationsluft) lässt sich nitrosativer Stress mit Hilfe eines Isotopen-Gasspuren-Messgerätes ablesen. Die Parameter dafür sind NO, Ammoniak, Pentan, Isopren, Aceton, Ethanol, Methanol u.a. 

Therapie

Laut Kuklinski ist die Therapie von nitrosativem Stress nur durch Mikronährstoffe möglich. Je nach Krankheitsbild werden vier bis sieben Präparate eingesetzt – erst Monopräparate in höherer Dosierung, später niedriger dosierte Kombipräparate. Das Hauptaugenmerk liegt auf Mikronährstoffen, die als essentielle Katalysatoren im Mitochondrienstoffwechsel wirken, die die Wirksamkeit der B-Vitamine sichern, Stickstoffmonoxid und Radikale binden und die Myelinscheiden von Nervenfasern nach Schädigungen wiederherstellen.

In Frage kommen:

  • Vitamin B12 (zur NO-Senkung)
  • Vitamin B1 
  • alpha-Liponsäure
  • Nikotinsäureamid und Niacin
  • Panthenol (Provitamin B5)
  • Vitamin B2 und Coenzym Q10
  • Biotin und Folsäure (da ihr Bedarf bei B12-Gaben steigt)
  • Vitamin B6
  • Vitamin C (Oxidationsschutz der Neurotransmitter)
  • Vitamin D 
  • Vitamin K
  • Vitamin E
  • Omega-3-Fettsäuren 
  • Eigelb-Lecithin (Soja-Lecithin meiden)
  • Taurin (bei Epilepsien und Netzhauterkrankungen)
  • Da NO den Eisen-Stoffwechsel blockiert ist es auch sinnvoll, die Eisendepots zu prüfen. 

Zu prüfen gilt es auch die Spiegel von Magnesium, Kalium, Zink, Selen, Kupfer, Mangan und Molybdän. 

Die empfohlenen Therapiemaßnahmen beinhalten neben den oben angeführten Mikronährstoffen ausreichend Bewegung und die Ernährungsumstellung auf eine Kost mit niedrigem glykämischen Index und niedriger glykämischer Belastung (Logi-Kost = Low glycemic insulinemic Kost, vgl. Dr. Nicolai Worm). Der Grund dafür ist, dass bei nitrosativem Stress Kohlenhydrate energetisch nicht verwertet werden können, weshalb sie zum Fettansatz führen und Entzündungen aktivieren. Die Basis der Logi-Kost bilden stärke- und zuckerarme, ballaststoff- und wasserreiche Lebensmittel sowie Öle mit hohem Anteil an Omega-3-Fettsäuren (Rapsöl, Leinöl, Walnussöl). Die Gesamtkalorien sollten sich in 50% Fett, 25% Eiweiß und 25% Kohlehydrate aufteilen. Zu meiden gilt es Weißmehlprodukte, gesüßte Lebensmittel und Getränke, glukose- und fruktosehaltige Früchte, nitratreiche Nahrungsmittel (Hartwürste, Wurst- und Fleischkonserven, gepökeltes Fleisch und nitratreiche Gemüse aus konventionellem Anbau wie Karotten, rote Rüben, Spinat und weitere Blattgemüse). Bio-Kost darf gegessen werden, da kein Stickstoffdünger eingesetzt wird. Als Fettquelle besonders geeignet sind Milchfette (Butter, Sahne, Sauerrahm, fetter Joghurt und Käse) aber auch Schweine- und Gänseschmalz, Hochseefisch. Wichtige Eiweißquellen sind Eier, Nüsse, Nussaufstriche und Hülsenfrüchte, aber auch mageres Fleisch und Geflügel. Vollkornprodukte, brauner Reis und Nudeln dürfen gegessen werden, jedoch in kleinen Mengen, da sie einen hohen Kohlehydratanteil haben (= hohe Glykämische Last). Die Logi-Kost ist keine Diät auf Zeit, sondern eine gesundheitsfördernde Ernährungsweise und sollte in Form einer dauerhaften Ernährungsumstellung ins Leben integriert werden.

Pflanzen und Kräuterextrakte mit Phenol-(Antocyane-) und Bioflavonoidgehalten sind laut Kuklinski im Zuge der Basistherapie aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften (neutralisieren NO) sinnvoll.

Medikamente und Nährstoffdefizite

Auch durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten kommt es zu Mikronährstoffdefiziten, zurückzuführen auf die ablaufenden Stoffwechselprozesse. Im Buch „Arzneimittel und Mikronährstoffe (U. Gröber, Stuttgart 2007) lassen sich detaillierte Informationen dazu nachschlagen. Die Tabelle unten zeigt eine kleine Auswahl gängiger Medikamente und der von ihnen induzierten Nährstoffdefizite.

Mit diesem Wissen lassen sich langanhaltende Nährstoffmängel ausgleichen oder ganz vermeiden. Die Symptome, die ihre Wurzel in den Mangelerscheinungen haben, lassen sich durch das Auffüllen der Nährstoffdepots lindern oder sie verschwinden vollständig.


Medikament

Nährstoffdefizit


Acetylsalicylsäure (ASS)

Vitamin C


Antazida, Protonenpumpenhemmer

Eisen, Zink, Vitamin B12, Vitamin C


Antibiotika

Alle


Antidepressiva

Vitamin B2, Niacin


Statine

Q-10, Vitamin B12


Cortison

Kalzium, Kalium, Zink, B-Vitamine (besonders B1)


Diuretika

Magnesium, Kalium, Zink, B-Vitamine (besonders B1)


Laxantien

Alle


Paracetamol

Alle B-Vitamine, Glutathion


Kontrazeptiva


Vitamin B6, B2, B1, Folsäure, Vitamin C


Antiepileptika


Carnitin, Niacin, Folsäure, Biotin, Vitamin D, Vitamin K


Marcumar


Vitamin K


Chemotherapie


Vitamin C, Q10, Acetylcystein


Metformin


Vitamin B12, Folsäure


Beta-Blocker


Vitamin B12


Das Ende chronischer Volkskrankheiten?

Doz. Dr. Kuklinski dokumentierte in den Publikationen zu nitrosativem Stress reichlich Beispiele aus der Praxis. Er konnte feststellen, dass viele Beschwerden, die auf nitrosativen Stress zurückzuführen sind, oft als psychosomatisch eingestuft werden – die Zusammenhänge konnten aufgrund der komplexen Symptomatik nicht gesehen werden. Die Nährstoffdefizite schleppten sich über längere Zeit, die Basis zur Gesundung (Gleichgewicht innerhalb des Körpers) bröckelte immer mehr. 

Wurden jedoch die Nährstoffdefizite im Zuge der Therapie ausgeglichen, der Körper durch Ernährungsumstellung und bewusster Bewegung „aufgepäppelt“ und in Schwung gebracht, war die Grundlage für nitrosativen Stress eliminiert. Folgende internistische Erkrankungen lassen sich laut Kuklinski mit diesem Therapieprinzip günstig behandeln oder zumindest günstig beeinflussen:

Verdauungstrakt: Reizdarm, Morbus crohn, Colitis ulcerosa, Nahrungsmittelintoleranzen, Gicht, Diabetes mellitus Typ II, Adipositas, Fettleber, chronische Pankreatitis, …

Atemwege: Sinusitis, Asthma bronchiale, idiopathischer Husten

Immunsystem: Infektneigung, Allergien, Insuffizienz, …

Kardiologie: Hypertonie, Hypotonie, erhöhter Ruhepuls, koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, Kardiomyopathie, …

Mundhöhle: Zahnwurzelerkrankungen, Stomatitis, Gingivitis, …

Bewegungsapparat: Polyarthalagien, Polyarthritis, Lumbalgien, Arthrosen, Fibromyalgien, Myopathien, …

Hauterkrankungen: Neurodermitis, Rosacea, diffuse Alopecie, …

Urogenitaltrakt: Infertilität der Frau, Endometriose, interstitielle Cystitis, Reizblase, …

Ansprechpartner 

Lediglich 3 Berufsgruppen innerhalb der Medizin haben den Patienten ganzheitlich im Blick: Internisten, Allgemeinmediziner (praktische Hausärzte) und Heilpraktiker, so Kuklinski in seiner allgemeinen Schlussfolgerung zum nitrosativen Stress. Alle Fachärzte sind auf das jeweilige Organ spezialisiert und von Seiten der Ausbildung nicht darin geschult, das große Ganze zu sehen, das der Körper nun einmal ist. Die Kenntnis um Einsatz und Bedeutung von Mikronährstoffen sind wie auch der ganzheitliche Blick die Voraussetzung für eine gezielte Therapie. Klar muss auch sein: Der Arzt und der Heilpraktiker können dem Patienten nur Hilfe zur Selbsthilfe anbieten – der eigenverantwortliche Umgang mit den Informationen, das Halten an Ernährungs- und Bewegungsprogramme sind Schlüsselelemente im Unterfangen, den nitrosativen Stress und seine weitreichenden Folgen auszugleichen. Dafür aber mit der motivierenden Aussicht, selbst langwierige chronische Krankheit hinter sich lassen zu können.

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