Das Gute
liegt so nah:
Superfood
Zwiebel

Die Zwiebel steht in dem Ruf, ein wahrer Allrounder zu sein.

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Von Olga Krenek

Die Zwiebel ist ein wahres „Superfood“. Sie steht in dem Ruf, ein wahrer Allrounder zu sein. Bereits im Altertum wurde die Zwiebel, Allium cepa, so der botanische Name der Zwiebel, von den Römern zur Linderung von Entzündungen, als auch zur Behandlung von Herzkrankheiten, Rheuma und Insektenstichen eingesetzt.  Die heilkundigen Mönche des Mittelalters nutzten die Zwiebel darüber hinaus bei Problemen im Magen-Darm-Bereich, bei Zahnschmerzen, Wassersucht, Ödemen, Kopfschmerzen, eitrigen Wunden und vielen weiteren gesundheitlichen Beschwerden. 

Viele der alten Anwendungen dienen heute noch als bewährte Hausmittel. Nicht nur Hustensirup, auch alle anderen Zubereitungen aus dem essbaren Lauchgewächs sind für die innere und äußere Anwendung schnell und unproblematisch hergestellt. Ein weiterer Vorteil des Heilmittels Zwiebel: Sie ist das ganze Jahr hindurch erhältlich und lässt sich gut aufbewahren. Die einzelnen Zwiebelsorten unterscheiden sich deutlich im Geschmack, aber zur Herstellung von Hustensirup oder entzündungshemmenden Auflagen kann man sie alle verwenden.

Wichtig ist, dass die Zwiebel keine faulen Stellen aufweist oder schon ausgetrieben hat – dabei büßt sie ihre wertvollen Inhaltsstoffe ein. Zu diesen gehören neben Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und ätherischem Öl insbesondere schwefelhaltige Substanzen, die beim Zerschneiden durch die Reaktion mit dem Sauerstoff der Luft für den charakteristischen Geruch und das Augentränen verantwortlich sind. 

Diese Sulfide beeinflussen gleichzeitig auf vielfältige Weise positiv unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Sie haben entzündungshemmende und keimtötende Eigenschaften. Daher können sie uns vor Infektionen und Erkältungskrankheiten schützen, die Abwehrkräfte stimulieren und das Immunsystem stabilisieren. 

Aufgrund der antibiotischen Eigenschaften, die das Wachstum von Pilzen, Viren und Bakterien hemmen, kann das Lauchgewächs zudem bei Hautentzündungen, Abszessen, Furunkeln und Akne helfen und den Heilungsprozess beschleunigen. 

Neben dem klassischen Zwiebelsirup sind Zwiebelwickel, -kompressen und -auflagen bei Husten, Bronchitis, Halsschmerzen, Schnupfen, Fieber und Kopfschmerzen heute noch gebräuchliche Anwendungen. 

Wichtig: Bei allen Anwendungen empfiehlt es sich, die rohe Zwiebel jeweils frisch zu schneiden, damit die Wirkstoffe nicht verloren gehen. Um an den Händen den langanhaltenden Geruch zu entfernen, hilft Zitrone. Man reibt die Finger mit der halbierten Frucht ab und lässt den Saft vor dem Waschen mit Seife etwas einwirken.

Patrick Ehrenberger und Birgit Frimmel, Gründerin vom Team GSB.

Rezept für Zwiebel-Tee

Vor allem als Tee zubereitet, wirkt die Zauberknolle im Bereich des Mund- und Halsraumes antibakteriell sowie entzündungshemmend und hilft etwa bei Halsschmerzen, Schnupfen und Husten. Dafür einfach Wasser mit frisch geschnittenen Zwiebeln aufkochen lassen und von der Mixtur im warmen Zustand maximal zwei Tassen pro Tag trinken. Etwas Honig hilft, den Geschmack zu verbessern. In rohem Zustand entfalten Zwiebeln ihre gute Wirkung noch besser. Da der Mensch die durch sie aufgenommenen Schwefelverbindungen nicht über die Verdauung, sondern über den Atem ausscheidet, passieren diese Lunge und Bronchien und lassen gereizte Schleimhäute abschwellen. 

Rezept für Zwiebel-Hustensaft

Der selbstgemachte Zwiebel-Hustensaft ist eine gute Alternative zum Hustensaft aus der Apotheke und ist natürlich auch wesentlich günstiger. 

  • Zwiebel klein würfeln und in ein leeres Schraubglas füllen (z. B. kleines Marmeladenglas)
  • Honig zugeben
  • zuschrauben und Masse schütteln
  • ziehen lassen – am besten über Nacht, bis die Mischung flüssiger wird.

Zwiebel als Schönheitselexier

Die Zwiebel ist aber auch ein Schönheitselixier. Sie kann dabei helfen, die lästigen Hauterscheinungen zu bleichen. Eine Zwiebel pürieren oder in kleine Stücke schneiden und durch ein Leinentuch pressen. Den so gewonnenen Saft 1 : 1 mit Apfelessig vermischen. Auf die Altersflecken zwei Mal täglich auftragen und bereits nach ca. drei Wochen kann man eine Verbesserung feststellen.


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